Zinkmangel: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Zinkmangel
Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2020

Eine ausreichende Zinkzufuhr ist für unseren Körper von hoher Bedeutung. Es ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, wodurch eine tägliche Zufuhr unabdingbar ist. Auch wenn Zink in vielen Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengen vorhanden ist, ist ein Mangel nicht unüblich.

In diesem Artikel erklären wir dir die wichtigsten Funktionen von Zink sowie die Ursachen und Symptome eines Zinkmangels. Darüber hinaus geben wir dir noch wertvolle Tipps mit an die Hand, wie du einen Zinkmangel vorbeugen beziehungsweise beheben kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und spielt unter anderem bei Haaren, Nägeln, Haut und Wundheilung eine große Rolle.
  • Sowohl die Ursachen als auch die Symptome von Zinkmangel sind sehr vielfältig und daher häufig nicht eindeutig. Daher sollten die Symptome genau beobachtet werden.
  • Ein Zinkmangel lässt sich hauptsächlich über die Ernährung beeinflussen. Dies geschieht durch zinkhaltige Lebensmittel, Zinkräuber sowie Nahrungsergänzungsmittel.

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Definition: Was ist Zink?

Zink stellt ein lebensnotwendiges Spurenelement dar. Bei Spurenelementen handelt es sich um Mineralstoffe, die lediglich in Spuren – das bedeutet, in sehr geringen Mengen – im Körper vorhanden sind.

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Eine vielseitige und gesunde Ernährung stellt die Versorgung unseres Körpers mit Zink sicher. Vor allem Fisch und Fleisch sind wichtige Zinklieferanten für den Körper.
(Bildquelle: Louis Hansel @shotsoflouis / Unsplash)

Zink ist mit knapp 3 Gramm im menschlichen Körper eines der meist vertretenen Mineralstoffe in deinem Körper. Lediglich Eisen ist in noch höheren Mengen vorhanden.(4) Da unser Körper nicht in der Lage ist, Zink selber zu produzieren oder in höheren Mengen zu speichern, ist die tägliche Zufuhr von Zink von essentieller Bedeutung.

Hintergründe: Was du über Zinkmangel wissen solltest

Bevor du dich mit Tipps beschäftigst, wie du deinen Zinkmangel beheben kannst, solltest du dich zuvor mit ein paar grundlegenden Hintergrundinformationen beschäftigen. Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen nachfolgend für dich beantwortet.

Welche Funktion hat Zink im Körper?

Trotz seiner geringen Menge als Spurenelement ist Zink an nahezu allen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Es spielt insbesondere bei dem Eiweißstoffwechsel und der Zellteilung eine bedeutende Rolle. Das bedeutet, dass es insbesondere für Haut, Haare sowie Wundheilung eine große Bedeutung hat.

Zink ist für einen gesunden Organismus von hoher Bedeutung.

Auch für das Immunsystem ist Zink äußerst wichtig. Durch die Zufuhr des Spurenelements werden im Körper verschiedene Zellen des Immunsystems in ihrer Funktion unterstützt, Krankheitserreger wie Viren und Bakterien abzuwehren.(3)

Zink unterstützt zudem das Wachstum und die Entwicklung bei Embyros während der Schwangerschaft bis hin ins jugendliche Alter.(8) Darüber hinaus ist der Körper auch für unterschiedliche Hormone sowie die Spermienproduktion von Zink abhängig.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Zink?

Der Tagesbedarf an Zink ist abhängig von Alter und Geschlecht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (1) empfiehlt für die unterschiedlichen Personengruppen folgenden Tagesbedarf:

Säuglinge Männlich Weiblich
0 bis 4 Monate 1,5 mg/Tag 1,5 mg/Tag
4 bis 12 Monate 2,5 mg/Tag 2,5 mg/Tag
Kinder und Jugendliche Männlich Weiblich
1 bis 4 Jahre 3 mg/Tag 3 mg/Tag
4 bis 7 Jahre 4 mg/Tag 4 mg/Tag
7 bis 10 Jahre 6 mg/Tag 6 mg/Tag
10 bis 13 Jahre 9 mg/Tag 8 mg/Tag
13 bis 15 Jahre 12 mg/Tag 10 mg/Tag
15 bis 19 Jahre 14 mg/Tag 11 mg/Tag
Erwachsene Männlich Weiblich
ab 19 Jahre 11 bis 16 mg/Tag 7 bis 10 mg/Tag
Schwangere Männlich Weiblich
1. Trimester / 7 bis 11 mg/Tag
2. und 3. Trimester / 9 bis 13 mg/Tag
Stillende Männlich Weiblich
/ / 11 bis 14 mg/Tag

Was sind die Ursachen von Zinkmangel?

Die häufigsten Ursachen sind:

Mangelernährung

Ein Mangel an Zink beruht häufig auf einer falschen Ernährung in Form von Unter- oder Mangelernährung.

Bei einer Unterernährung bekommt dein Körper grundsätzlich nicht ausreichend Nährstoffe und folglich auch nicht genügend Mineralstoffe wie Zink.

Bei einer Fehlernährung hingegen führst du deinem Körper zwar ausreichend Nahrung hinzu, jedoch nur in Form von Makronährstoffen wie Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente wie Zink werden dabei jedoch auch vernachlässigt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn du häufig Fast oder Junk Food zu dir nimmst.

Schlechte Zinkverwertung

Das Spurenelement Zink wird in Form von Nahrung über den Darm aufgenommen und gelangt anschließend in den Blutkreislauf. Dieser Prozess im Darm kann durch mehrere Faktoren beeinträchtigt werden.

Davon

Erhöhter Zinkbedarf

Auch ein erhöhter Bedarf an Zink kann zu einem Mangel führen. Dieser erhöhte Bedarf kann unterschiedliche Lebensumstände betreffen. Dies betrifft beispielsweise Menschen in der Wachstumsphase, Schwangere, Sportler sowie Personen mit Infektionskrankheiten.

Erhöhter Zinkverlust

Von einem erhöhten Zinkverlust sind vor allem Menschen mit chronischen Krankheiten oder bestimmten Medikamenten betroffen.

Davon sind unter anderem Diabetiker betroffen, da diese einen erhöhten Zinkanteil über den Urin verlieren. Das gleiche gilt für Personen, die an Magen-Darm-Erkrankungen leiden.

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Auch die Zufuhr bestimmter Medikamente führt dazu, dass Zink über den Gang zur Toilette ausgeschieden wird.

Dazu gehören beispielsweise ACE-Hemmer, harntreibende Mittel, Cortison und Abführmittel.

Darüber hinaus kann ein Blutverlust durch innere oder äußere (Verletzungen, Operationen) Blutungen zu einem erhöhtem Zinkverlust führen.

Welche Symptome treten bei Zinkmangel auf?

Nachfolgend stelle wir dir die Anzeichen vor, an denen du einen Zinkmangel erkennen kannst.

Körperliche Symptome

Ein Zinkmangel zeigt sich vor allem durch körperliche Veränderungen. Diese haben wir in folgender Tabelle für dich zusammengefasst:

Veränderungen der Haare; Haarausfall, vorzeitiges Ergrauen, glanzloses und brüchiges Haar

Symptom Beschreibung
Hormonelle Störungen Veränderungen in Bezug auf Libido, Potenz und Fruchtbarkeit
Schwaches Immunsystem häufiger Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen, grippale Infekte sowie Herpes
Hauterkrankungen trockene und schuppende Haut, Akne, Ekzeme, erhöhte Anfälligkeit für Hautpilze, unterschiedliche entzündliche Erkrankungen mit Rötungen und Pusteln, Probleme bei der Wundheilung
Sinnesstörungen Seh-, Geruchs- und Geschmacksstörungen
Erkrankungen der Näge brüchige und splitternde Nägel, vermehrte Rillenbildung bei den Nägeln, weiße Flecken auf den Nägeln

Geistig-seelische Symptome

Neben körperlichen Anzeichen kann sich ein Zinkmangel auch geistig und seelisch bemerkbar machen. Das zeigt sich in Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, abfallender Leistungsfähigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit.

Wie lässt sich ein tatsächlicher Zinkmangel feststellen?

Da die Symptome für einen Mangel an Zink so vielfältig sind, können sie häufig auch Anzeichen für andere Krankheiten sein. Daher ist eine eindeutige Diagnose oft nicht so einfach. Grundsätzlich gibt es jedoch zwei Möglichkeiten:

  • Blutuntersuchung: Nach einer Blutabnahme wird durch eine Laboranalyse festgestellt, wie hoch der Gehalt an Zink im Blut ist. Zu den Messwerten gehören dabei der eigentliche Zinkwert, die Veränderung des Stresshormon Kortisol sowie die Anzahl von Blutzellen.Du solltest jedoch wissen, dass solch eine Blutuntersuchung häufig nicht zwingend exakt sein muss. Grund dafür ist, dass ein Großteil des Zinks im Körper gespeichert ist. Es befindet sich in Knochen, Haut und Haaren, wodurch sich die Blutuntersuchung als schwierig gestaltet.(10)
  • Symptome beobachten: Aufgrund der erschwerten Feststellung im Rahmen einer Blutuntersuchung ist es daher von hoher Bedeutung, die bereits beschriebenen Symptome genau zu beobachten und auch ernst zu nehmen. Insbesondere wenn du zeitgleich mehrere der beschriebenen Symptome feststellst, solltest du dies als Alarmsignal wahrnehmen.

Wann muss ich mit einem Zinkmangel zum Arzt?

Sollten die beschrieben Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten oder sich verschlimmern, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

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Insbesondere wenn du Medikamente nimmst, die einen Zinkmangel begünstigen können, ist ein Arztbesuch von hoher Bedeutung.

In keinem Fall solltest du ohne vorherige ärztliche Absprache eine Änderung an Dosierung oder gar Medikament vornehmen.

Auch während einer Schwangerschaft solltest du auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten. Falls die beschriebenen Symptome bei dir entstehen und anhalten, solltest du auch in diesem Fall deinen Arzt aufsuchen und die weitere Vorgehensweise abklären.

Wie äußert sich eine Überdosierung von Zink?

Eine extreme Überdosierung durch zinkhaltige Lebensmittel ist nahezu nicht möglich.

Zu hohe Mengen an zinklastigen Lebensmittel sind meist unwahrscheinlich. Eine Überdosierung durch Nahrungsergänzungsmittel kann jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden und Vergiftungen führen.

Wenn du allerdings zu große Mengen Zink in Form von Präparaten zu dir nimmst, riskierst du Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen.(6)

Weiterhin kann eine dauerhafte Überdosierung die Aufnahme von Kupfer und Eisen im Körper hemmen und damit einen negativ Einfluss auf die Blutbildung haben. Im schlimmsten Fall kann eine zu hohe Zinkzufuhr zu Vergiftungen in Form von Fieber, Schüttelfrost und Unwohlsein führen.

Welche Personengruppen sind besonders anfällig für Zinkmangel?

Grundsätzlich gilt, dass Personen, die sich ausgewogen und vielseitig ernähren, ihren Bedarf an Zink ohne Probleme abdecken. Es gibt jedoch Personengruppen, die erhöhtes Risiko für einen Zinkmangel aufweisen.

Veganer und Vegetarier, schwangere und stillende Frauen sowie Menschen mit Darmerkrankungen weisen ein erhöhtes Risiko für einen Zinkmangel auf.

Dazu zählen unter anderem Veganer und Vegetarier. Grund dafür ist, dass Fleisch ein wichtiger Lieferant für Zink ist. Darüber hinaus enthalten einige pflanzliche Lebensmittel Phytinsäure. Diese bewirken eine Bindung von Zink im Körper, wodurch folglich dessen Aufnahme erschwert wird.(7)

Ebenso haben schwangere und stillende Frauen häufig ein erhöhten Bedarf an Zink. In diesem Fall sollte jedoch zuerst das Gespräch mit dem Arzt aufgesucht werden, bevor eine Aufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel erfolgt.

Eine weitere gefährdete Gruppen sind Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.(9)

Wie wirkt sich Zinkmangel bei Tieren aus?

Nicht nur Menschen können an einem Mangel an Zink leiden. Auch bei deinem liebsten Vierbeiner ist ein Zinkmangel keine Seltenheit.

Pferde

Pferde sind ebenfalls auf eine ausreichende Zinkzufuhr angewiesen. Dadurch werden gesunde Struktur, Qualität und Wachstum von Horn, Haut und Fell sichergestellt. Darüber hinaus beeinflusst Zink auch Fruchtbarkeit, Wiederherstellung des Deck- und Drüsengewebe sowie Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Eiweiß beeinflusst.

Ein Mangel an Zink zeigt sich bei Pferde in Form durch stumpfes Fell, Schuppenbildung, Probleme beim Fellwechsel, verlangsamte Wundheilung, ein abgeschwächtes Immunsystem, borkige Auflagerungen der Haut sowie Verdickungen der Haut. Darüber hinaus ist auch der Huf in Form von brüchigem Hufhorn und nachlassender Hornqualität betroffen.

Hunde

Ein ausgewachsener Hund benötigt einen Zinkgehalt von ungefähr 1 Milligram je Kilogramm Körpergewicht. Zu den Symptomen eines Zinkmangels bei Hunden gehören Haarausfall, glanzloses Fell, oberflächliche Hautverletzungen sowie Pigmenstörungen. Letztere werden in Form von grauem Fell sichtbar.(5)

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Auch Pferde und Hunde leiden nicht selten unter einem Zinkmangel. Daher solltest du neben dir selber auch bei deinem Vierbeiner auf entsprechende Symptome achten und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einleiten.
(Bildquelle: Wolfgang Eckert / Pixabay)

Zudem gibt bei Hunden gibt es bestimmte Gruppen, die einen erhöhten Zinkbedarf haben. Das betrifft beispielsweise trächtige Hündinnen sowie bestimmte Rassen, die sich durch ihre Langhaarigkeit auszeichnen. Weiterhin gibt es Rassen, bei denen genetisch bedingte Störung bei der Aufnahme von Zink vorliegt. Hierzu gehören Silberian Husky, Alaskan Malamute und Bullterrier.

Zinkmangel: Effektive Ansätze zur Behandlung und Abwendung

Ein Zinkmangel kann hauptsächlich über die Ernährung behandelt und abgewendet werden. Dabei stehen dir prinzipiell drei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Diese stellen wir dir in den nachfolgenden Abschnitten vor.

Zinkhaltige Lebensmittel

Die Ernährung spielt bei Zinkmangel eine große Rolle. Eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten kann dabei oft schon sehr viel ausmachen.

Die Hauptquelle für Zink ist rotes Fleisch. Daneben sind Geflügel, Fisch und Hülsenfrüchten wichtige Zinklieferanten für den Körper.

In der nachfolgenden Tabelle findest du eine Übersicht von Lebensmitteln, die sich durch einen hohen Zinkgehalt auszeichnen. Wichtig zu wissen ist, dass die angegeben Zinkwerte grundsätzlich nicht fest sind. Das liegt daran, dass aufgrund unterschiedlicher Produktionsverfahren der Zinkgehalt leicht variieren kann. (2)

Zinkgehalt in mg Lebensmittel
mehr als 15 Austern, Peanut Butter
5 – 10 Rindsfleisch, Lamm, Ente, Königskrabbe
4 – 5 Rinderleber, Rindsfleisch, Lamm, Schweinefleisch
3 – 4 Lamm, Schweinefleisch, Kalb, Truthahn, dunkles Fleisch, blaue Schwimmkrabbe
2 – 3 Lamm, Schweinefleisch, Hummer, Muscheln, Joghurt, Magermilch, weiße Bohnen, Kichererbsen, Linsen, Maismehl
1 – 2 Schweinelende, Huhn, dunkles Fleisch, Schwertfisch, Shrimps, Pilze, Weißmehl, weiße Bohnen, schwarze Bohnen, Pintobohne, Nüsse
weniger als 1 Hähnchenbrust, Hähnchenleber, Lachs, Thunfisch, andere Flossenfische, Gemüse, geschälter Reis, Ei, Tofu, Cheddar, Edelpilzkäse, Hüttenkäse, Nüsse

Zinkräuber beachten

Genau so wie es zinkhaltige Nahrungsmittel gibt, gibt es auch solche, die das Gegenteil bewirken. Sie rauben deinem Körper das wichtige Spurenelement. Nachfolgende stellen wir die einige Stoffe vor, die als Zinkräuber gelten.(7) Das bedeutet jedoch nicht, dass du diese grundsätzlich meiden solltest. Denn einige von ihnen nicht grundsätzlich ungesund.

  • Koffein in Kaffee und Softgetränken
  • Mineralstoff Calcium (insbesondere in Form von Präparaten)
  • Spurenelemente Eisen und Kupfer (in zu hoher Dosierung in Form von Präparaten)
  • Schwermetall Cadmium (zum Beispiel Leinsamen, Pilze, Muscheln, Leber)
  • Phytinsäure in pflanzlichen Produkten (Getreide- und Hülsenfrüchte)
  • Häufiger Alkoholkonsum

Zu beachten ist weiterhin, dass die genannten Stoffe deinem Körper nicht im wörtlichen Sinne Zink rauben. Vielmehr ist es so, dass dein Körper bei der Aufnahme des zugeführten Zinks gebremst wird. Folglich benötigst du auch mehr Zink.

Für den Fall, dass du solche Zinkräuber in höheren Mengen konsumierst, solltest du diesen Konsum also entweder reduzieren oder die anderen in diesem Artikel vorgestellten Tipps beachten.

Zinkpräparate

Zinkpräparate gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Bei Kindern und Jugendlichen solltest du jedoch grundsätzlich davon absehen, diese mit Nahrungsergänzungsmitteln zu versorgen. Denn anstatt das Immunsystem zu unterstützen, kann Zink im Falle einer dauerhaften zu hohen Dosierung dem Immunsystem schaden.

Fazit

Zink ist in vielfältiger Weise an den Prozessen in deinem Körper beschäftigt und nimmt daher eine bedeutende Rolle ein. Aufgrund der vielseitigen Funktion von Zink gibt es jedoch auch eine breites Spektrum an Mangelerscheinungen. Dadurch wird das eindeutige Feststellen eines Zinkmangels häufig erschwert.

Eine ausreichende Zufuhr an Zink und das Beheben eines Mangels lassen sich überwiegend über deine Ernährung steuern. Unter normalen Zuständen sind die Aufnahme zinkhaltiger Lebensmittel sowie das Meiden von Zinkräubern ausreichend, um den Tagesbedarf an Zink sicherzustellen.

Darüber hinaus kannst du auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Jedoch solltest du darauf achten, dass du diese Vorgehensweise in bestimmten Fällen vorab mit einem Arzt oder Heilpraktiker absprichst.

Bildquelle: Prangpan/ 123rf.com

Einzelnachweise (10)

1. Revised D-A-CH-reference values for the intake of zinc
Quelle

2. Wolfgang Maret, Harold H. Sandstead Zinc requirements and the risks and benefits of zinc supplementation Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, Volume 20, Issue 1, 10 May 2006, Pages 3-18
Quelle

3. Wessels I, Maywald M, Rink L. Zinc as a Gatekeeper of Immune Function. Nutrients. 2017;9(12):1286. Published 2017 Nov 25. doi:10.3390/nu9121286
Quelle

4. Gammoh NZ, Rink L. Zink bei Infektionen und Entzündungen. Nährstoffe . 2017; 9 (6): 624. Veröffentlicht 2017 Jun 17. doi: 10.3390 / nu9060624
Quelle

5. Pereira AM, Guedes M, Matos E, et al. Effect of Zinc Source and Exogenous Enzymes Supplementation on Zinc Status in Dogs Fed High Phytate Diets. Animals (Basel). 2020;10(3):400. Published 2020 Feb 29. doi:10.3390/ani10030400
Quelle

6. Fosmire GJ. Zinc toxicity. Am J Clin Nutr. 1990;51(2):225-227. doi:10.1093/ajcn/51.2.225
Quelle

7. Zink - Definition, Synthese, Resorption, Transport und Verteilung
Quelle

8. Simmer K, Thompson RP. Zinc in the fetus and newborn. Acta Paediatr Scand Suppl. 1985;319:158-163. doi:10.1111/j.1651-2227.1985.tb10126.x
Quelle

9. Valberg LS, Flanagan PR, Kertesz A, Bondy DC. Zinc absorption in inflammatory bowel disease. Dig Dis Sci. 1986;31(7):724-731. doi:10.1007/BF01296450
Quelle

10. Van Wouwe JP. Clinical and laboratory assessment of zinc deficiency in Dutch children. A review. Biol Trace Elem Res. 1995;49(2-3):211-225. doi:10.1007/BF02788969
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftlicher Artikel
Revised D-A-CH-reference values for the intake of zinc
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Übersichtsartikel
Wolfgang Maret, Harold H. Sandstead Zinc requirements and the risks and benefits of zinc supplementation Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, Volume 20, Issue 1, 10 May 2006, Pages 3-18
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Wissenschaftlicher Artikel
Wessels I, Maywald M, Rink L. Zinc as a Gatekeeper of Immune Function. Nutrients. 2017;9(12):1286. Published 2017 Nov 25. doi:10.3390/nu9121286
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Wissenschaftlicher Artikel
Gammoh NZ, Rink L. Zink bei Infektionen und Entzündungen. Nährstoffe . 2017; 9 (6): 624. Veröffentlicht 2017 Jun 17. doi: 10.3390 / nu9060624
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Wissenschaftliche Studie
Pereira AM, Guedes M, Matos E, et al. Effect of Zinc Source and Exogenous Enzymes Supplementation on Zinc Status in Dogs Fed High Phytate Diets. Animals (Basel). 2020;10(3):400. Published 2020 Feb 29. doi:10.3390/ani10030400
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Rezension
Fosmire GJ. Zinc toxicity. Am J Clin Nutr. 1990;51(2):225-227. doi:10.1093/ajcn/51.2.225
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Wissenschaftliche Zusammenfassung
Zink - Definition, Synthese, Resorption, Transport und Verteilung
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Wissenschaftliche Zusammenfassung
Simmer K, Thompson RP. Zinc in the fetus and newborn. Acta Paediatr Scand Suppl. 1985;319:158-163. doi:10.1111/j.1651-2227.1985.tb10126.x
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Wissenschaftliche Zusammenfassung
Valberg LS, Flanagan PR, Kertesz A, Bondy DC. Zinc absorption in inflammatory bowel disease. Dig Dis Sci. 1986;31(7):724-731. doi:10.1007/BF01296450
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Wissenschaftliche Zusammenfassung
Van Wouwe JP. Clinical and laboratory assessment of zinc deficiency in Dutch children. A review. Biol Trace Elem Res. 1995;49(2-3):211-225. doi:10.1007/BF02788969
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